Von der Schulbank ins digitale Abenteuer: unser Praktikant, Tim Freitag erzählt
In der Welt der Informatik gibt es viele Wege, doch für unseren 19-jährigen Praktikanten, Tim Freitag, führt der Pfad über Leidenschaft und praktische Erfahrung. Inspiriert von seinem Vater und dem Wunsch, in einem dynamischen Umfeld zu lernen, teilt er seine Erlebnisse und Herausforderungen während seines Praktikums. Erfahren Sie, wie er in einem kleinen, innovativen Team nicht nur technische Fähigkeiten erwirbt, sondern auch die Bedeutung eines positiven Arbeitsklimas schätzt.
Tim, wann und was hat dich dazu motiviert, Informatiker werden zu wollen?
Tim: Ich wurde bereits früh durch meinen Vater inspiriert, da er selber auch als Informatiker tätig ist. So hatte ich bereits als Kind ab und zu die tolle Gelegenheit, IT-Luft am Arbeitsplatz meines Vaters zu schnuppern. Die Faszination meines Vaters für die IT war ansteckend und so begann ich schon früh, am Computer zu arbeiten, was mich sehr interessierte und faszinierte. In der Schule dann, war Informatik eines meiner Lieblingsfächer und ich erstellte unter anderem kleinere Webseiten. Ich war mir sicher, dass ich nach der obligatorischen Schulzeit meine Weichen in Richtung IT stellen wollte.

Weshalb hast du den Weg über die Informatikmittelschule mit anschliessendem Praktikum gewählt und nicht eine «klassische Lehre» absolviert?
Mir zuerst die Grundlagen in der Schule anzueignen, welche mich optimal auf das nachfolgende Praktikum vorbereiteten, anstatt beides gleichzeitig zu machen, empfand ich als organisierter und einfacher. In dem Jahr, in welchem ich nun im Betrieb mein Praktikum absolviere, kann ich mich voll und ganz auf den Einstieg ins Berufsleben und die Praxis konzentrieren.
«In der Schule war Informatik eines meiner Lieblingsfächer und ich war mir sicher, nach der obligatorischen Schulzeit meine Weichen in Richtung IT zu stellen.»
Wie bist du auf den Praktikumsplatz bei Watosoft aufmerksam geworden, und weshalb wolltest du das Praktikum gerne bei uns machen?
Obwohl viele grosse Firmen auch auf der Liste standen, welche von der Schule abgegeben wurde, gefiel mir der Gedanke besser, in einem kleinen Betrieb mitzuarbeiten, wo man nah am Puls des Geschehens ist und direkt in reelle Kunden-Projekten involviert wird. Von Kollegen, die in Grossfirmen ihr Praktikum absolvieren, weiss ich, dass die Praktikanten dort oft auf theoretischer Basis arbeiten und deren Projekte nie irgendwo zum Einsatz kommen. Mit dieser Vorstellung konnte ich mich nicht anfreunden.
Ausserdem wohne ich in Biel, Lengnau als Arbeitsort ist daher sehr ideal für mich.
Wie sieht ein typischer Tag für dich nun im Praktikum aus?
Ich helfe vorwiegend bei der Weiterentwicklung der watoPxApp® mit, einer Web-App, welche den Nutzern ermöglicht, Daten aus dem ERP System Proffix direkt mobil in der App anzuzeigen und zu bearbeiten.
Für die Zuteilung der Aufträge nutzen wir im Team ein digitales Taskboard (Meistertask). Die mir darin zugeteilten Aufgaben kann ich selbstständig bearbeiten und erhalte von meinen Team-Kollegen jeweils wertvolle Inputs, sodass ich stetig dazu lernen kann.
Mein Mittagessen geniesse ich entweder bei Verwandte, welche in Lengnau wohnen. Manchmal nutze ich auch die Einkaufsmöglichkeiten gleich gegenüber, und bereite mir dann eine Kleinigkeit in der Firmen-eigenen Küche zu – eine Möglichkeit, die ich sehr schätze.

Welche Arbeiten findest du besonders spannend und welche neuen Fähigkeiten oder Technologien hast du bereits kennengelernt?
Ich schätze die vielseitige Arbeit extrem. Als Softwareentwickler in einer kleineren Firma wie der Watosoft ist man eben nicht nur für die funktionelle, technische Entwicklung zuständig, sondern beispielsweise auch für das Design der Applikation. Diese Abwechslung finde ich sehr spannend.
Da ich das ERP System Proffix selber noch nicht gut kenne, ist die Entwicklung funktionaler Aspekte eine grosse Herausforderung, weil ich jeweils die Auswirkungen auf andere Bereiche innerhalb des ERPs nicht abschätzen kann. Ich freue mich darauf, hier noch vieles dazuzulernen.
Bisher habe ich im Praktikum bereits viel Sicherheit im Umgang mit Tools gewonnen, welche ich zwar bereits von der Schulausbildung kenne, damals aber nicht vertieft anwenden konnte. Ich bin damit nun vertrauter und schneller geworden und kann so effizient damit arbeiten.
In der Schule wird vieles theoretisch erarbeitet – bei Watosoft habe ich nun die Möglichkeit, das theoretische Wissen praktisch anzuwenden. Besonders spannend finde ich das C# Framework (Blazor) und die Arbeit mit Docker.
Wie unterstützt dich das Team der Watosoft AG in deiner Ausbildung und Weiterentwicklung?
Ich schätze den engen Austausch mit meinem Teamkollegen, welcher übrigens vor einigen Jahren bereits dieselbe Ausbildung absolviert hat. Er gibt mir stets wichtige Inputs und gewährt Einblicke in seine Arbeitsweise, damit ich seine Workflows adaptieren kann – das ist sehr wertvoll für mich!
Was gefällt dir am meisten bei Watosoft AG?
Am meisten gefällt mir das äußerst positive Arbeitsklima bei Watosoft. Das ganze Team ist sehr offen und familiär. Dies hat positiven Einfluss auf meinen beruflichen Alltag, sodass ich jeden Tag sehr gerne zur Arbeit fahre!
Ausserdem schätze ich die gute Einrichtung vor Ort, beispielsweise die grossen Bildschirme, welche die Arbeit sehr erleichtern und auch weitere Annehmlichkeiten wie die interne Küche und den Essbereich.
«Ich schätze den engen Austausch mit meinem Teamkollegen. Er gibt mir stets wichtige Inputs und gewährt Einblicke in seine eigene Arbeitsweise – das ist sehr wertvoll für mich!»
«Das ganze Team ist sehr offen und familiär. Dies hat positiven Einfluss auf meinen beruflichen Alltag, sodass ich jeden Tag sehr gerne zur Arbeit fahre!»
Wie stellst du dir deinen Karriereweg nach Abschluss des Praktikums vor?
Da ist noch vieles offen. Möglicherweise werde ich ein weiterführendes Studium in Betracht ziehen.
Welchen Rat würdest du zukünftigen Praktikanten geben, die ein Praktikum bei Watosoft AG beginnen möchten?
Ich rate zukünftigen PraktikantInnen, sich nicht zu sehr über die Erwartungen Gedanken zu machen, die möglicherweise an sie gestellt werden könnten. Es ist wichtig, sich so viel Mühe wie möglich zu geben, und motiviert und positiv an die Aufgaben heranzugehen.
Ein Fazit zum Abschluss?
Im Wato-Team fühle ich mich sehr wohl. Hier mein Praktikum absolvieren zu dürfen macht mir täglich Spass und ich fühle mich gut aufgehoben!










