Nachwuchs im Fokus – Interview mit Raoul Schneider
Mountainbike-Junior auf Erfolgskurs! Unser Junior Raoul aus der Kategorie U15 zeigt grosses Potenzial und begeistert uns alle mit seinem Einsatz und Talent! Als stolzer Sponsor unterstützen wir ihn persönlich auf seinem sportlichen Weg.
Schon als kleiner Knabe war Raoul häufig auf dem Rad anzutreffen. Der heute 14-Jährige trainiert beim Bike Team Solothurn im Nachwuchs. Erfahren Sie in diesem Interview, was Sport für ihn bedeutet, wie er Sport und Schule in Einklang bringt und welche Rolle ein Sponsor für ihn spielt.

Raoul, Kannst du uns ein wenig über deinen Werdegang im Mountainbike-Sport erzählen? Wie hast du mit dem Sport begonnen?
Raoul: Bereits als kleiner Junge war ich immer gerne auf dem Velo. Ich war dann öfters mit meinem Vater zusammen auf kleinen Velotouren, wo ich merkte, dass mir das sehr Spass machte.
Thomas Wagner gab uns dann den Tipp, dass wir doch mal im Tropical Bike Team Solothurn schauen sollen, da gäbe es ein tolles Team und die machen Bike Trainings und Rennen.
Kurze Zeit später war ich dann Mitglied im Tropical Bike Team, und seit da trainiere ich regelmässig mit dem Team und wir nehmen an verschiedenen Rennen in der ganzen Schweiz teil.
«Ich trage mit Stolz das Watosoft-Logo. Es ist nicht selbstverständlich in meinem Alter einen Sponsor haben zu dürfen!»
Was waren bisher deine grössten Erfolge im Mountainbike-Sport? Gibt es ein bestimmtes Rennen oder einen Moment, der dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
Mein grösster Erfolg war sicher der 4. Rang in der Gesamtwertung des Argovia Cups, und ein toller Erfolg war der 5. Rang an unserem Bike Race Langendorf.
Ein spezielles Rennen ist für mich immer im Tessin in Capriasca. Diese Strecke ist sehr technisch, und seit Rennbeginn eine meiner liebsten Bikestrecken.
Hattest du auch mit Rückschlägen oder Herausforderungen zu kämpfen? Wie bist du mit diesen Situationen umgegangen?
Ja, in Capriasca musste ich dieses Jahr wegen der Kälte das Rennen abbrechen. Es hatte Schnee/Regen und meine Finger waren so schmerzhaft vor Kälte, dass ich nicht mehr bremsen konnte. Somit musste ich leider abbrechen. Das war für mich sehr frustrierend, zum einen weil hier sogar ein Podestplatz drin gewesen wäre und zum anderen, weil dies eine meiner Lieblingsstrecken ist.
Ich erinnere mich zudem, dass ich einmal eine etwas längere Trainingspause hatte, und als ich dann wieder das erste Rennen gefahren bin, hatte ich ein schlechtes Resultat, was mich sehr ärgerte.
Trotz dieser Rückschläge versuchte ich immer wieder nach vorne zu schauen, und mich auf das nächste Rennen zu konzentrieren und auf ein ideales Training.
«Immer versuchte ich wieder nach vorne zu schauen und mich auf das nächste Rennen zu konzentrieren.»
«Sehr froh bin ich natürlich um die Unterstützung meiner Eltern.»
Wie sieht dein Trainingsalltag aus? Welche Routinen oder Rituale hast du, um dich auf Wettkämpfe vorzubereiten?
Zurzeit trainiere ich zwei bis drei Mal pro Woche mit dem Tropical Bike Team Solothurn auf dem Mountainbike. Im Winter kommt zusätzlich noch ein wöchentliches Hallentraining dazu, für Ausdauer und Kraft.
Zudem trainiere ich mehrmals wöchentlich alleine mit dem Rennvelo oder mit dem Mountainbike.
Zu meinen Routinen gehören, dass ich versuche, jeweils vor dem Rennen einen Ruhetag einzulegen. Mentale Entspannung und Beruhigung vor dem Rennstart sind ebenso wichtig für mich wie die Pasta am Vorabend der Rennen.
Was sind deine Ziele für die kommenden Jahre, sowohl im Sport als auch in deiner beruflichen Laufbahn?
Mein Ziel wäre, auf nationalem Level in den Top 10 mitzufahren und ein Podestplatz zu erreichen. Aktuell noch in der Grundschule, bin ich derzeit daran, eine passende Lehrstelle zu finden, die mir einerseits Spass macht und ich auch zukünftig mit dem Sport vereinbaren kann.
Wie schaffst du es, den Sport mit Schule und anderen Verpflichtungen in Einklang zu bringen? Gibt es spezielle Strategien, die dir dabei helfen?
Das ist nicht immer einfach, aber da ich auch die Talentcard habe, kann ich gewisse Schulstunden kompensieren, damit ich mich auf die Rennen vorbereiten, oder beispielsweise auch an Trainingslagern teilnehmen kann. Ich habe einen strukturierten Trainingsplan, den ich versuche, so gut es geht mit der Schule beizubehalten.
Sehr froh bin ich natürlich über die Unterstützung meiner Eltern und meiner Schwester.

Was bedeutet das Sponsoring der Watosoft AG für dich? Welche Aspekte sind dir dabei besonders wichtig, abgesehen von der finanziellen Unterstützung?
Es ist nicht selbstverständlich in meinem Alter einen Sponsor haben zu dürfen! Dies macht mich sehr stolz. Da ich Thomas Wagner als Nachbar und Freund persönlich kenne, freut mich das Sponsoring sehr und ich trage mit Stolz das Watosoft-Logo.

Wie siehst du die Rolle von Sponsoren im Sport? Was wünschst du dir von deinen Sponsoren, um deine Karriere weiter voranzutreiben?
Falls ich es in ein paar Jahren schaffen werde und später noch erfolgreicher werden sollte, würde ich Watosoft als Sponsor mit Stolz repräsentieren, quasi als Dankeschön für all die Unterstützung die ich bisher erhalten habe.
Von einem Sponsor wünsche ich mir die finanzielle Unterstützung und die Möglichkeiten, um den entsprechenden Trainingssupport zu erhalten. Dies in Form von Material, privaten Trainern und Trainingslagern.
«Mache, woran du Freude hast, und tue dies mit Herzblut»
Was machst du gerne in deiner Freizeit, wenn du nicht im Sattel sitzt? Gibt es Hobbys oder Interessen, die dir helfen, dich zu entspannen?
Fischen!! Dieses Hobby hilft mir sehr für meinen Ausgleich.
Und mich mit meinen Freunden zu treffen, ist für mich auch sehr wichtig.
Hast du eine Botschaft oder einen Rat für andere junge Sportler, die ebenfalls ihre Träume verfolgen möchten?
Mache, woran du Freude hast, und tue dies mit Herzblut! Und ganz wichtig: es soll immer Spass machen!

















